Menschsein ist so eine Sache ...

Wer ist denn das „Ich“?

Im Grunde reduziert sich stets alles auf den Begriff „Mensch“. Mensch im Sinne von „Selbstbewusstheit“ und „Eigenmacht“. Was macht den Menschen aus? Ist es ein Körper, der eine Seele hat, oder eine Seele, die einen Körper nützt? Oft wird gesagt: „Meine Seele“, oder „mein Körper“, „mein Geist“ oder auch „meine Psyche“. Doch das sind alles nur Teilaspekte.

 

Der „Mensch“ und das „Ich“ sind ein und dasselbe! Der Mensch, also das „Ich“, besteht aus vier Komponenten: Körper, Seele, Geist und Psyche. Die Psyche ist NICHT die Seele! Die Psyche ist als das „nichtmaterielle Verbindungsorgan“ zwischen Körper und Seele zu verstehen. Die Psyche gilt als „angstverarbeitendes, nichtmaterielles Organ“ (in einem späteren Blogbeitrag dazu mehr). Die Begriffe Psyche und Seele werden nicht nur von der Fachwelt verwechselt. Paradox ist, dass die Psychiatrie sagt, sie behandelt die seelischen Krankheiten des Menschen, gleichzeitig wird eine „Seele“ dem Menschen aber abgesprochen; es wird der geistige Aspekt abgesprochen! Der Mensch wird auf den Körper reduziert.

Wichtiger Unterschied: Die Psyche kann krank oder degeneriert werden – die Seele aber nicht! Die Psyche vergeht mit dem Körper (also zieht sich in ihre Dimension zurück), der Körper zerfällt und der Geist geht in den großen Geiststrom auf (und trägt seinen individuellen Teil zum Weltwissen bei. Die Ausprägung des Geistes ist zum großen Teil ein Produkt von Gesellschaft und Kultur). Die Seele ist das einzige das Bestehen bleibt als sie selbst. Sie hat in dieser Inkarnation ihre beabsichtigten Erfahrungen gemacht, und somit weiter am Hauptziel Liebe und Erkenntnis zu erlangen, gearbeitet. Nach einer gewissen Ruhepause geht sie erneut das Abenteuer Mensch an und inkarniert sich – nach entsprechenden Vorbereitungen bzgl. der geplanten Lebensumstände - wieder. Das kann innerhalb von wenigen Jahren, aber auch erst in hundert Jahren sein.

 

Warum sind die Menschen unterschiedlich? Unterschiedlich in Wesensart und Verständnisfähigkeit?

 

Man kann davon ausgehen, dass es verschiedene Seelenalter gibt – und verschiedene Seelenrollen (mehr dazu unter: www.welltvi.net/ratgeber „Seelenlehre“).

 

Die Seelenalter sind: Säuglingsseele, Kindseele, Junge Seele, Reife Seele, und Alte Seele. Angelehnt ist dies an die Altersstufen des „Menschseins“.

Die Seelenrollen sind: Heiler, Künstler, Krieger, Gelehrter, Weiser, Priester und König. Ebenfalls an menschliche Begriffe angelehnt, dem liegen aber verschieden Energiezusammenstellungen zu Grunde, deren Gesamtsumme einen solchen Typus ergeben, wie er hier genannt ist (Quelle: Dr. Varda Hasselmann, mehr dazu im oben erwähnten Link, dort sind auch weiterführende Links zu finden).

 

Anhand dieser beiden Konstellationen (und es gibt noch mehr davon, zB die Mentalität, ein Reaktionsmuster oder eine „Grundangst“ u.a. ) setzt sich praktisch die gesamte Menschheit zusammen.

 

Übrigens: jene Menschen die sich hierfür, dieses Thema, interessieren sind grundsätzlich Reife und/oder Alte Seelen, evtl. bereits einige aus den letzten Stufen der „Jungseelenzeit“ (jedes Selenalter ist in 7 Stufen gegliedert – wie die Schulkassen). Eine Säuglingsseele oder Kindseele interessiert sich für so ein Thema erstens gar nicht, zweitens kann sie damit gar nichts anfangen. Eine ganz alte Seele interessiert sich übrigens auch nicht wirklich dafür – solche „Gespräche“ hat sie längst hinter sich! Und noch was: Eine Alte Seele ist kein bißchen besser oder schlechter als eine zB Säuglingsseele. ALLE Seelen gehen ihren Weg – und erreichen ausnahmslos ihr Ziel, die Wiederganzwerdung).

 

Noch ein Unterschied, der hier wohl passend zu erwähnen ist, nämlich der zwischen Mensch und PersonWährend der Mensch die Summe von Seele, Geist, Körper und Psyche ist, und somit seine ureigensten Rechte, die unveräusserlich und auch niemals absprechbar sind, ist die „Person“ eine künstlich erschaffene Figur, die ausschließlich zum Zwecke der "staatlichen Nutzung“ erschaffen wurde.

 

Die „Person“ entsteht, wenn ein neugeborenes Kind mit der „Lebendgeburtsbescheinigung“ der Hebamme (diese wird bei jeder Geburt eines jeden Menschen verfasst, lebt das Kind bei der Geburt nicht oder nur kurz, ergibt dies eine „Totgeburtsbescheinigung“) beim Standesamt angemeldet wird! So nimmt die hiermit neugeschaffene Person die Stelle des Menschen als „juristisch belangbare Sache“ eine Rolle gegenüber dem Staat ein. Mit der Anmeldung beim Standesamt geht der Mensch als Person in das Eigentum des Staates über. Der Mensch verschwindet hinter dieser "Maske" Person. Alle Personen sind Eigentum des Staates, werden als „Human Kapital“ gesehen und gelten als „Bürger“ des Landes, weil sie für den Staat „bürgen“. Diese Bürgschaft bezieht sich auf den Wert des Staates, weil es schlussendlich nur Menschen sein können, die etwas (er-)schaffen können.  Aus der Menge der „produktiven Bürger“ entsteht somit der Wert eines Staates, meßbar am „BIP“, dem „Bruttoinlandsprodukt“!  Die „Lehre vom Staat“ ist die nachträgliche Rechtfertigung für das Besitzen von Menschen!

 

Eine Person ist also definitiv kein Mensch, sondern eine zugeteilte Rolle. Das Wörterbuch benennt die Herkunft dieses Wortes aus dem Lateinischen mit „persona“, was „Maske bzw. Rolle des Schauspielers“ ("per sonare", durch den Ton, der von irgendwo her erklingt; die Tonquelle wird von etwas - Maske -verdeckt. Der Mensch ist also hinter einer Maske verborgen, somit sieht man also auch nur die Maske, das gewünschte Abbild) bedeutet bzw. aus dem Etruskischen, dort heißt „phersu“ ebenfalls Maske. Das heißt also: Dem Menschen wurde mit der Ausstellung der Geburtsurkunde die Rolle als Person zugeteilt (mit Namen, Sozialvsg.Nummer, "Personalausweis" usw.), und sie ging dadurch in das Eigentum des jeweiligen Staates über …

Das alles ist natürlich ein sehr großes Thema, zu dem mittlerweile viele kluge Menschen sich viele kluge Gedanken gemacht haben. Für weitere Infos kann im Internet genügend weiterführendes Material gefunden werden.

 

Beste Grüße und stets viel Glück

 

Hubert Ehrenreich

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