Denken, was ich will!

Warum „positiv Denken“ so wichtig ist!

Grundsätzlich bedeutet positiv Denken, dass alle Formulierungen als Ziel, als wünschenswert, bezeichnet werden. Als ein Ziel, dass man gerne erreichen möchte. Nicht als etwas, was man nicht möchte. „Es ist viel klüger für etwas zu kämpfen, anstatt gegen etwas“, lautet eine alte Erkenntnis. Das heißt, wenn man für etwas ist, baut man positive Energie auf und entwickelt die Kreativität mehr zu erschaffen. Wenn man gegen etwas ist, dann entwickelt sich entsprechend negative Energie und diese führt zu Taten, die darin resultieren, dass etwas schlecht gemacht, etwas vernichtet werden muss. Egal, worum es dabei geht.  

Positiv Denken heißt also, man soll das zu erstrebende Ziel formulieren. Beispiel: „Ich bin immer gesund“ anstatt: „Ich möchte nicht krank sein.“ oder: „Ich habe immer genügend Geld zur Verfügung.“ anstatt  „Ich möchte nie arm sein.“ usw. Neben der positiven Formulierung sollte diese stets in der Gegenwart gehalten sein. Demzufolge ist jedes „Ich werde...“, „“Morgen...“, „Einmal werde ich...“ usw. etwas, was NIE in der Gegenwart sein wird, da es den Befehl beinhaltet, es stets in der Zukunft sein zu lassen. Es wird nie erreicht werden, weil die Formulierung dahin gehend lautet, dass etwas NICHT JETZT ist! Deshalb unbedingt die Gegenwartsformulierungen wie „Ich bin, habe, tue, ist ...“ usw. verwenden.

 

Dazu ein kurzes Beispiel: Wenn bei einem Wirtshaus steht "Morgen Freibier!", dann kommt man vermutlich am nächsten Tag wieder, in der Hoffnung, "heute" ein Freibier zu ergattern (weil "heute" ja von gestern aus gesehen, "morgen" ist). Aber auf dem Schild steht wieder "Morgen Freibier!". Auf einen solchen Marketing-Gag kann man gerne reinfallen, aber nach ein paar Tagen wird man wohl feststellen, dass dieses "Morgen" nie kommen wird ... 

  

Die Denkweise des „Positiv Denkens“,  bemächtigt sich interessanter Mechanismen. Das heißt: der Verstand (nicht das Gehirn!)  hat die Aufgabe, das zu erschaffen oder als Thema zu bearbeiten, was ihm vom Menschen in Auftrag gegeben wurde. Er hat die Aufgabe, alles daran zu setzen, diesen Auftrag in die Wirklichkeit zu bringen. "In Auftrag geben" bedeutet, dass jeder Gedanke, der  irgendwann gedacht wurde oder wird, die Aufgabe und das Bestreben hat, aus der Realität herüber zu wachsen, zu wirken - also „Wirklichkeit“ zu sein!  

 

Hinweis: Solange etwas gedacht wird, ist es eine Realität - erst durch das "Tun", also "wirken", wird es eine Wirklichkeit. Darum gibt es auch so viele "Realitäten" wie es Möglichkeiten gibt, sich etwas auszudenken - also unendlich viele. Darum versteht man manchmal sein Gegenüber nicht, weil derjenige eben eine ganz andere Realität hat von einer Sache oder Situation hat, als man selbst. Erst durch das "Wirken", also handeln, tun und etwas unternehmen wird eine tatsächliche Basis geschaffen.

 

Wird also negativ gedacht, z.B. „Ich will nicht krank sein“, so muss der Verstand alle damit  - mit Kranksein - in Zusammenhang stehenden Informationen und Gefühle, die dem Denker zur Verfügung stehen, ausgraben, sammeln und alles daran setzen, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Ist zugleich aber die Einschränkung „Nicht“ eingebaut, heißt das, dass der Verstand mit vollem Elan etwas aufbaut, das er dann aber mit gleicher bzw. größerer Kraft wieder verhindern muss. Er ist also einer sehr großen Belastung ausgesetzt!  

Das heißt, jemand, der negativ denkt, also an alles was z.B. „Nicht“ oder „Nie“, oder „Niemals“ sein soll, hat enorme Gedankenkräfte aufgebaut, die nichts anderes zu tun haben, als sich selbst unter Verschluss zu halten. Da bleibt dann meist wenig Platz für positive Gedankenarbeit. Leute, die so denken, sind auch recht leicht zu erkennen.

 

Nebeneffekt dabei ist auch noch, dass die für die Aufrechterhaltung einer solchen Gedankenpower - die ja zur Verwirklichung drängt - notwendige Energie sich selbst behindert. Die Kraft, die benötigt wird, um die negativen Auswüchse der Gedanken zu unterbinden, ist stark belastet. Nun kann es aber vorkommen, dass der Mensch plötzlich aus der Bahn geworfen wird, zB: wegen einer größeren Meinungsverschiedenheit, wegen Stress oder über längeren Zeitraum übermüdet ist oder sonst wie körperlich oder geistig stark belastet ist, er die Energie, welche die Negativenergie unterdrücken muss, plötzlich anderwärtig benötigt. Diese "Sicherungsenergie" lässt also im Druck, etwas "nie" geschehen zu lassen, nach und die zur Verwirklichung drängenden Negativengedanken brechen hervor und werden aktiv.

„Ich will  (nicht – ist nun  ausgehoben) krank sein“, lautet dann der Befehl. Und da dem nichts mehr entgegensteht, passiert es, dass jemand „plötzlich“ krank wird.

 

Spricht man mit Leuten, die an allen möglichen „Unbilden des Schicksals“ zu leiden haben, werden sie beteuern, das sie doch immer daran denken „nicht“ krank zu sein, „nicht“ arbeitslos sein wollen, „nie“ ohne Geld sein zu wollen, „niemals“ einen Unfall erleiden wollen, usw. 

 

Dadurch, dass sie dauernd gegen das „schlimme Schicksal“ anzukämpfen haben, ist ihre gesamte Energie ohnehin stark gebunden, und der Kreis, bzw. die immer enger werdende Spirale, beginnt sich zu drehen – nach unten.

 

Der Positivdenker, der keine Energie aufwenden muss, um seine eigenen Gedanken unter Kontrolle zu halten, hat einfach viel mehr Energie zur Verfügung und muss keinerlei Anstrengungen vornehmen, etwas Unerwünschtes  „aufrechtzuerhalten“. Er kann sich mit allen Gedanken, allen Sinnen und Energien seinen Ideen und Unternehmungen widmen, kann seine Träume realisieren. Krankheit oder Unfall sind praktisch überhaupt kein Thema für einen solchen Menschen. Ein „wahres Glückskind“. Aber nur, weil er „richtig“ denkt. Er denkt nicht „unnötig“. Er denkt das, was er haben will, nicht das, was er nicht haben will.

 

Zu den Formulierungen ist anzumerken, dass sie in sich positiv sein sollen, das heißt, wenn ich z.B. denke, ich muss Durchhalten, dann erhalte bzw. produziere ich entsprechende Situationen, wo ich zum Durchhalten gezwungen werde. Besser ist es zu denken, ich erfülle alles mit Leben, Liebe und Erfolg. Dann brauche ich nicht mehr „Durchhalten“, ich nehme Anteil an Geschehnissen, die bereits Leben, Liebe und Erfolg enthalten, bzw. dies gerne annehmen, und schließlich auch entsprechend wieder zurück geben.


Also: Denk', was Du willst! ;-)

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Kommentare: 1
  • #1

    Träumerin (Donnerstag, 24 September 2015 17:15)

    Sehr schöne wahre Beiträge. Freue mich schon auf das Neue